Tagesbericht 06.02.2011 – BE3

*PIEP*, *PIEP*, *PIEP*. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie penetrant ein Wecker am Sonntag morgen um 06.10 Uhr sein kann? Nicht, dass ich in die Kirche gehen wollte, nein. Ich MUSSTE auf um Skifahren zu gehen. Welch ein Graus! (Lieber in die Kirche… :-/)

Tja, so machte ich mich langsam, noch ganz verträumt, fertig, damit ich dann pünktlich um 07.00 Uhr Isi abholen konnte. Schwer bepackt, wie eine Frau, kam er mit zwei Taschen zu laufen. Gut – immerhin gehen wir auch volle 3 Tage in die Berge. Also alles sauber verstaut (Ski’s hatte er zum Glück keine – sonst wäre es eng geworden 😉 )

Unser dritter Zürcher wollte umsverrecken nicht mit mir fahren (DAS kann ich verstehen! 😉 ) und machte sich viel später selbstständig auf den Weg von Zürich in Richtung Grimentz.

Isi und ich fuhren gemütlich richtung Grimentz als wir auf der Autobahn mehrmals von so komischen Linksfahrer ausgebremst wurden. Leute: die rechte Spur beisst nicht, braucht nicht mehr Benzin und auch sonst: Blinker rechts und rüber – tut wirklich nicht weh! Aber: so what – im grossen und ganzen ging’s eigentlich gut.
Um 10.40 Uhr waren wir dann überpünktlich oben und Urs erwartete uns sehnsüchtig (eigentlich hatte er gar keine Lust auf die Piste zu gehen – aber was tut man nicht alles für Züricher, hä?! :p)

Und so waren wir um 11.05 Uhr bereits bei der Bergbahn, startklar in richtung Berg. Das einzige was fehlte, war der Schnee. Okay, nicht wirklich – aber es hatte im Februar hier schon mehr. So what – es reicht.
Hoch auf den Berg – und dann rauf, runter, rauf runter. Zum Glück kam dann Franz, Anna und Anita, welche mich gerettet haben und ins Buvette wollten um etwas zu trinken. Urs und ich waren dabei 🙂

Ganz nach dem Motto: "Mars – und weiter gehts" – gings weiter – nur ohne Mars. Um 13.45 Uhr fuhren wir dann zu "Chez Florioz" wo unser Jungspunt und absoluter Schneebanause Isi auf uns wartete um mit uns anzustossen. Urs und ich gingen dann auf die finale Abfahrt – von 3’000m auf 1’500m runter – innerhalb von 4 Minuten und ein paar zerquetschten. Oder so ähnlich – es brannte zumindest dann in meinen Oberschenkeln.
Um 15.15 Uhr war der Skitag dann zu ende – es wurde kalt und sulztig. Deswegen: ab in die Beiz (oder glaubt Ihr ernsthaft, wir hätten sonst 4 Minuten für diese Mörderabfahrt gehabt? :D)

Danach trafen wir noch den Rest der BE3 (ausser Wägi welcher aufgrund von Problemen mit seinem "Fahrwerk" (Knie) zu Hause bleiben musste – Du verpasst was! :D) und tranken gemütlich eine Runde. Vielen Dank Börzi und nochmals: nachträglich Happy Birthday!

Und anbei noch das Teamfoto von heute Abend:

v. l. n. r.:
Husti, Geisi (der nach seinem Hund schaut), Isi (unser Jungspunt und Schneeneuling), Börzi (ich war dagegen, dass er Bier erhält), ich und Urs.

Und morgen erfahrt ihr vielleicht, was heute Abend noch weiter passierte 🙂