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27. Juli 2010 Zinal Barrage de Moiry

Ausgangspunkt der Wanderung ist Zinal (1675m) Wenn man sich die ersten 763 Höhenmeter ersparen möchte kann man die Seilbahn bis Sorebois (2438m) nehmen. Von dort geht es im offenen Gelände stetig Bergauf bis zum Corne de Sorebois (2835m) Von dort oben hat man eine wunderschöne Rundsicht auf all die 4000er (Bishorn 4153m, Grand Gendarme 4331m, Weisshorn 4506m, Schalihorn 3974m, Zinalrothorn 4221m, Obergabelhorn 4063m, Dent Blanche 4357m) und auch auf das Tagesziel die Barrage de Moiry. Der Abstieg ist nicht zu steil und bietet einen sehr schönen Blick in die Hochalpine Bergwelt. Auf der Barrage de Moiry (2250m) endet die Wanderung. Von dort aus kann man mit dem Bus auf Grimentz oder wieder zurück nach Zinal. Zeitbedarf ca. 4h15 von Zinal und ca. 2h30 und vom Restaurant Sorebois aus.

 

 

13 Juli 2010 Tagesbericht Dienstag

am Dienstag hiess es wieder einmal um 08.50 Uhr "aufstehen". Sonst hätte Börzmeier und ich das frühstück abermals verpasst. Alle waren gierig darauf – ok, ich hatte auch grossen Appetit darauf.

Heute war ein Ausflug auf den Seilpark in Vercorin angesagt. Um 11.15 Uhr gings dann auch mit dem Auto gleich los und wir fuhren in Richtung Vercorin. Fast dort sahen wir bereits die alte Seilbahn welche den Berg hochführt – ein nicht sehr vertrauensvoller Anblick. Der erste Eindruck bestätigte sich dann gleich nach dem bezahlen. Die Gondeln standen seit einigen Minuten still. Irgendwann kam dann ein Techniker der Bahn und es bot sich schon bald folgendes Bild:

das fängt ja schon gut an… ab und zu mussten wir Ihm dann noch das Werkzeug reichen, da es heruntergefallen war. Nun ja, sonst haben wir quasi die Bahn neu gebaut, in ca. 15 Minuten.

Endlich angekommen hiess es dann gleich "ab in die Sicherungsgurte". Da Börzi hilfe brauchte, habe ich ihn ein wenig unterstützt.

  nach dem helfen hatte Börzi einen komischen Bollen "dort unten":

an was auch immer er gedacht hat – ich hoffe, nicht an mich (ausnahmsweise… 😉 )

Los gings nun endlich mit dem Klettern. Wir wurden instruiert, Sicherheitsanweisungen wurden erteilt und los gings – Husti ganz vorne mit dabei.

Derjenige mit den zittrigsten Beinen sehen wir hier:

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie die ganze Brücke vom zittern fibriert hat 😉

Zum Vergleich…

und hier der Profi Börzi:

doch alleine dieser Blick auf dem folgenden Foto entschädigt für vieles (man beachte den hinten Links):

auf dem folgenden Foto sehen wir Tamara wie Sie sich die Artistenleiter hochkämpft – Sie war fertig, als bereits alle anderen durch waren 😉

die Leistung ist allerdings trotzdem beachtlich – es sah doch sehr wackelig und instabil aus und benötigte sehr viel Kraft.

Anbei noch ein Bild, welches das schöne Wetter an diesem Tag wohl nicht besser darstellen hätte können:

und damit meldet sich die Gruppe BE 3 dann ab

 

13 Juli 2010 Videos Seilpark Ausflug BE3

Lianenschwingen…

Urs:

 

Wägi:

 

Börzi:

 

 

Geisi (Achtung, mit Ton, direkt nach dem Absprung wirds interessant… ich glaube, er hat jetzt Rücken…). Der Absprung ist ja auf einem Podest. Geisi hat’s leider nicht geschafft, den Hintern genug weit weg von diesem Podest zu platzieren, damit dieser dann auch gut am Podest vorbei mag – jetzt ist er halt mit seinem allerwertesten voll auf das Podest geknallt.

 


 
Husti der Karatekämpfer:

 


 
Tamara, locker flockig:

 


 

 

12 Juli 2010 Tagesbericht Montag

Am Montag ging es dann relativ früh wieder aus dem Bett. Um 09.00 Uhr mussten wir bereits mit dem Frühstück beginnen – eine unheimliche Zeit, eigentlich. Nur Wägi, Geisi, Urs und Husti waren schon Wach, Börzi und ich hingegen nutzten die Zeit zum schlafen bis zuletzt aus 😉

Nach dem Frühstück hiess es dann schon bald, "bereit machen für die grosse Wanderung". Geplant war ein Aufstieg von hinter dem "Lac de Moiry" bis zur SAC-Hütte "Moiry" und dem entsprechenden Ausblick auf den Gletscher.

So stiegen alle ein, fuhren vorbei am Moiry-Tal und der Staumauer bis hinter den See. Auf dem Weg dorthin sieht man übrigens recht gut, dass der Steinschlag ein Problem sein müsste – zumindest lassen die Schlaglöcher auf der Strasse bei den Felsen keine anderen Schlüsse zu.

Endlich – am Parkplatz.

Danach wurden wir fast schon gezwungen zum loslaufen – auch wenn ich irgendwie lieber unten geblieben und die Sonne einfach so genossen hätte – was will man machen?! Dort, links oben irgendwo, ist die Hütte – und wir müssen da hoch.

Der beschwerliche Aufstieg begann – und irgendwie hatte gar keiner den Höhenbammel.

Beim Aufstieg kam unter anderem auch dieses Bild zustande:

und eigentlich war’s nicht sooo steil – deswegen hat man auch nur ein kleines Seil für den Aufstieg hinmontiert

Börzi – wie war’s denn? Offiziell kam übrigens von Ihm die Aussage, dass Ihm die Höhe hier nichts ausmache… warum auch immer. Wäre er ausgerutscht wäre er dann auch nur in einen See mit Eisschollen gerutscht.

Geschafft – der Aufstieg mit dem Seil ist durch – jetzt kommen die Steilpassagen. Davor konnten einige noch lachen, andere weniger

Anbei ein kleines Foto, als wir oben angekommen sind. Husti und ich können noch lachen, die anderen beiden sind halt schon ein wenig älter…

bei einem Schnee sowie Felssturz waren wir Live dabei… tja, so läuft das da oben in den Bergen. Und dann war da noch… ach ja! Husti! (Auf dem folgenden Bild dann links). Dem fehlte auf der Hütte ein kleines Steak zum grillieren und er wunderte sich, warum dass der Beizer noch nicht auf die Idee kam, solche Dinger dort zu verkaufen. Zugegeben, ich hätte auch gerne eines gehabt. Aiaiai, und das ganze in der Service-Wüste Schweiz! Forget it! Ob ich einmal beim SAC reklamieren sollte?! 😉

nach dem es kein Steak gab, machten wir uns dann irgendwann wieder mit leerem Magen auf den Nachhauseweg – zumindest hinunter. Dabei schafften es sogar alle einmal auf ein Foto:

danach gings ab in den Laden, Würste kaufen, und es wurde wieder grilliert wobei Wägi irgendwie die Bierflasche mit anderem verwechselte?!

11 Juli 2010 Tagesbericht Sonntag

Sonntag, 08.30 Uhr, meine Augen brennen von der Sonne, ich habe keine Lust, aufzustehen – doch der Wecker ist unermüdlich – und so heisst es: ab unter die Dusche. Gut, das interessiert Euch vermutlich weniger – ich überspringe mal ein paar Minuten.

Um 10.15 Uhr war ich bei Wägi um Ihn für die Fahrt nach Grimentz abzuholen. Um 12.00 Uhr mussten wir dann in Spiez auf Börzi warten… zum Glück war die Bahn einigermassen pünktlich. Ab gings durch den Lötschberg-Autoverlad. Angekommen in Goppenstein fuhren wir in ein Kaffee. Als wir den Parkplatz zu Fuss richtung Kaffee verlassen, fährt ein grüner BMW an uns vorbei – das kann nur Husti sein. Kurzerhand beorderten wir ihn zu uns. Der Rest der Fahrt ist unspektakulär.

In Grimentz angekommen sah das dann so aus:


Danach hatten wir natürlich von der Anreise ein wenig Hunger. Also wurde kurzerhand die neue Feuerstelle für Grünzeug zur Feuerstelle für Bratwürste und Cervelats eingeweiht.

Leider schaffte es Husti nicht ganz, den Cervelat NICHT zu verbrennen. Na gut, seis drum, der Cervelat sei laut Aussage von Husti trotzdem gut gewesen. Zeugen dafür gibt es allerdings keine. (Freiwillige vor!)


Ansonsten war die Runde ganz gemütlich und das frisch fröhliche Grillieren wurde sichtlich genossen.


Nach dem Essen gönnte uns unser Chef, auch genannt Sklaventreiber, keine Pause und es ging los, Grimentz zu erkunden. Die Truppe war bereit,


Nach der ausgiebigen Erkundungstour gings zurück ins Chalet. Dort wurden vorbereitungen getroffen, das Finale der Fussball-WM zu schauen. Statt Fondue gab es wegen des unsicheren Wetters allerdings "Cinque P" vom Sklaventreiber – war auch gut, vielen Dank!


10. Juli 2010 St. Niklaus-Zinal 2. Teil

Zu Fuss von St. Niklaus im Mattertal nach Zinal (zweiter Teil)
 
Nach einer schlaflosen Nacht im Massenlager (der lauteste Schnarcher lag neben mir),
 
 
marschierte ich um 06:15 in der Früh, via Forclettapass, weiter nach Zinal. Zum Stausee runter benutzte ich den etwas längeren aber dafür nicht so steilen Steinmandliweg.
 
Von dort gings langsam ansteigend
Richtung ´kalte Berg´.
 
 
Ueber Almwiesen führte der immer steilere Pfad zum Pass hinauf. 
 
 
Weiter verlief der Weg zur Alp Tsahélet runter und von dort ueber den Hoehenweg nach Zinal. Am Dorfrand kam mir dann Urs entgegen.
 
Im ganzen war ich die letzten 2 Tage 19 Stunden unterwegs. Es war eine anstrengende, aber wunderschöne  Tour.

9. Juli 2010 St. Niklaus-Zinal 1. Teil

Zu Fuss von St. Niklaus im Mattertal nach Zinal (erster Teil)
Heute Freitag den 09.07.2010 musste ich früh aufstehen. Schon um 05H35 fuhr der Zug nach St. Niklaus ab. Von dort ging es dann, mit einer kleinen Gondel, die ersten 900 Höhenmeter hinauf nach Jungen. Mein heutiges Tagesziel war die Turtmannhuette  
 
Aber zuerst führte der Weg auf den fast 2900 Meter hohen  Augstbordpass . Top motiviert machte ich mich auf den Weg. Zuerst über bewaldete Hänge ging es schnell über die Baumgrenze hinaus. Relativ eben, über Felshänge, führte der Weg in ein kleines Tal hinein.
So langsam machte sich mein ca. 10 kg schwerer  Rucksack bemerkbar und mein Marschtempo wurde doch etwas gemütlicher. Zuhinterst im Tal wurde es noch einmal so richtig Steil…und anstrengend. Aber schliesslich bin ich auf dem Pass angekommen.
Weiter führte der doch recht steile Schotterweg ins Turtmanntal hinunter.
Auf ca. 2300 Meter bog ich dann links in einen Panoramaweg ab, der Richtung Turtmannhuette führte. Am Stausee unterhalb des Gletschers angekommen traute ich meinen Augen nicht. Zur Hütte ging’s nochmals ca. 300 Meter sehr steil hinauf.
Um 18h30 kam ich dann müde und geschafft oben an. 

5. Juli 2010 Zinal – Petit Mountet

Kleinere Wanderung für jedermann. Mit dem Auto bis an das Ende der Strasse von Zinal (1675 m), dort auf dem grossen Parkplatz kann man das Auto parkieren.  Auf der rechten  Seite der Navisece  entlang bis zum Wegweiser. Von dort aus steigt dann der breite Weg in Richtung Petit Mountet (2142 m) Marschzeit vom Parkplatz ca. 1h 50 Uhr.