Auf einer Höhe von fast 2700 m, also ca. 200 Höhenmeter unterhalb Sorebois im Skigebiet Zinal endet die Seilbahn aus Grimentz.

Tagesbericht 10.07.2012 – Cabane de Moiry
Am Mittwoch fing der Tag – zum Glück – nicht so früh an. Aufstehen mussten wir erst um ca. 11.00 Uhr und das Frühstück war von "Chef persönlich" auch schon eingekauft worden – merci Chef, Urs. 
Am Morgen gingen wir zuerst mit der Gondelbahn nach Bendolla um dann mit dem Fahrrad in den Stall zu radeln. Alles schön und gut, aber wer um himmels willen hat diese steilen Berge erfunden? Unser Krampfer Urs kam von der Talstation mit dem Fahrrad bis ganz nach oben – er hatte sichtlich zu treten… leider gibt es davon keine Bilder. Die Abfahrt vom Stall nach Grimentz war und sehr zügig – vor allem, wenn man die Kurven nicht kennt (was man als unterländer selten macht…) 
Danach gings noch zur Feuerstelle und sogleich wechselten wir auf das Auto und fuhren erneut zum Stausee – allerdings an das andere Ende, zum Fusse des Gletschers.
Wir kamen dann an den sehr schönen, aber ebenso kalten See mit den Eisschollen…
da drin kann man nicht baden, es ist zu kalt. Ausser man kommt aus dem Dschungel…
Ich musste Sie nachher zwar kuscheln und wärmen, aber was tut man nicht alles für die Frauen?! 
Danach ging es zum Aufstieg auf das 5000er knapp 3000 Meter hohe Platteu, welches die Cabane de Moiry beherbergt.
ein paar Schritte weiter sieht dann die fantastische Aussicht bereits so aus:

sorry, falsches Bild… (diese Technik)
und… die andere Seite…
natürlich musste es dann anfangen, zu regnen. Zum Glück aber war es nicht gewittrig sodass wir vorläufig einfach weitergingen – was sich dann auch bezahlt machte…
auf dem nächsten Bild sieht man noch eindrücklich, wie gross der Gletscher eigentlich ist. Nein, die Kameraeinstellung täuscht niemals…
der Gletscher ist aber – auch von diesem Kamerastandort sehr gross und beeindruckend. Wenn man "Glück" hat, sieht man sogar Eisstürze – dieses Jahr nicht, vor zwei Jahren habe ich das aber selber erlebt – das knallt dann noch ganz ordentlich.
und ganz am Schluss haben wir noch einen Freund von Urs gefunden…
09.07.2012 – die erste Herausforderung gemeistert – jetzt in umgekehrter Richtung…!
Zusammen mit Kiyomi und Urs ist der Wege- und Pfadfinder Pascal auch heute, am 09.07.2012, wieder unterwegs – und zwar in Zinal. Ganz gemütlich gehts zuerst mit der Seilbahn nach oben in Richtung Sorebois. Nachdem es gestern ja grausam steil nach unten ging (auf einem Skilift-Trassee), ging es diesmal auf einem Skilift-Trassee gar nicht so grausam nach oben. Im Bild: links der Sessellift Chiesso, Bildmitte der Skilift Combe. Links hinten: Bergstation Sorebois.
Die Kulisse an diesem Tag war ohne die beiden im Bild so richtig schön und das Wetter spielte auch einigermassen mit…
Nach dem harten Aufstieg folgte beim Buffet de Marmotte dann das verdiente Bier. Doch die verdammte Hütte hatte geschlossen – und uns hat das natürlich niemand gesagt. Und so mussten wir uns nur mit dem Gedanken begnügen, bevor es dann auf den steilen Anstieg weiter ging…

Doch zurück auf dem Boden der Tatsachen sah es dann so aus:
statt ein Bier war alles, was wir fanden, ein doofer Tracker… pff. Wir mussten dann weiter den Berg hoch… in der Nähe des Sesselliftes Corne de Sorebois ging es hoch. Während die Dame hochrannte, kamen die alten Knacker kaum auf diesen Hügel… doch dann viel uns da noch etwas ein und auf… war da nichtmal "Börzis Todesstrecke" in der Nähe? GENAU!
Börzi, die Sommeransicht nur für Dich
am Sorebois oben angekommen, offenbarte sich der folgende Blick
das zweite Bild illustriert dann übrigens schon den Abstieg. Während Urs gemütlich wieder dieselbe Strecke herunterlief, welche er hoch gekrochen kam, wagten sich Kiyomi und ich auf der anderen Seite gen Lac de Moiry. Das Wetter war nicht mehr ganz wolkenlos, doch ganz angenehm – aber schwül.
Und damit verabschiede ich mich mit diesem Bericht für heute von euch…
08.07.2012 – die Freizeitbeschäftigung für Stoni startet…
Wie schön kann Urlaub sein: entspannen, ausschlafen, Bier trinken, nichts tun.
Genau DASS habe ich geplant gehabt, doch die zwei Weiber (Kiyomi und Urs) machten mir da einen Strich durch die Rechnung. Um 08.45 Uhr musste ich aufstehen und Brot kaufen. Da das Kuhdorf Grimentz so gross ist, ist natürlich die einzige Bäckerei erst nach 5 Minuten Fussmarsch zu erreichen. Nun gut, Brot gekauft, Frühstück mit Urs ready gemacht und Kiyomi geweckt. Es folgte ein verträumter zMorgen.
Danach gings los und wir fuhren in Richtung St. Luc/Chandolin (auch irgendwo im Wallis), wo wir einfach einmal einen Sessellift nahmen und hochfuhren. Unsere beiden Landeier, welche noch nie auf einem Sessellift gefahren sind, sind einfach begeistert:

Danach liefen wir einfach mal so drauf los, ich fühlte mich als ein bisschen wie ein Wanderführer. Wir machten eine coole Entdeckung: der Stausee Illhorn wird derzeit renoviert (weitere Infos hier).
Doch das Ziel unserer Reise sollte das Illhorn (Höhe: 2717m. ü. M) sein, welches wir nach gefühlten 3h Wanderung erreichten. Das Wetter blieb traumhaft auch wenn wir dicke Wolken auf der anderen Talseite sahen.
Doch so hoch oben haben wir es natürlich erstmal genossen. Natürlich mussten wir dann irgendwann jedoch wieder runter von dem Hügel – warum nicht über das Skilift-Trassees des Teleski Illhorn?
ähm, ja, gut. Es ist schwer zu erkennen, aber es ist halt effektiv verdammt steil dort. Und ich musste zu mir sprechen: Pascal, Deine Ideen sind manchmal halt doch nicht immer so gut 
Schlussendlich schafften wir es aber zum Cabane Illhorn, wo wir eigentlich ein Bier trinken wollten. Das wurde jedoch zugunsten des grillierens an der Grillstelle von Chandolin verschoben. Der Aussichtspunkt dort ist einfach genial…
am Schluss gabs dann doch noch ein Bier (merci dem Spender…!) und wir fuhren glücklich und totmüde wieder nach Grimentz.
HHHHAAAAAALLLLLT
wir sind noch nicht ganz fertig. Auf der nach Hausefahrt haben wir nämlich noch Halt in St. Luc gemacht und dieses Gefährt ausprobiert:
eine Gaudimaschine! 
Die Kalte Sophie war gestern Dienstag 15. Mai 12, damit sind eigentlich alle Eisheiligen vorbei, nur das Wetter hat sich nicht darank gehalten.



